Heilpädagogische Ambulanz Berlin e.V.

Eingliederungshilfe gemäß §§ 53/54 SGB XII i.v.m § 55 SGB IX

Die Angebote richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung und zusätzlichen psychischen Störungen oder gravierenden Verhaltensauffälligkeiten wie selbstverletzende und fremdgefährdende Verhaltensweisen, sexuelle Auffälligkeiten oder Sachaggressionen.

Intensive heilpädagogisch-therapeutische Einzelbetreuung

Die intensive heilpädagogisch-therapeutische Einzelbetreuung unterstützt Jugendliche mit geistiger Behinderung bei der Bewältigung von ausgeprägten Problemlagen vor dem Hintergrund individueller, familiärer und gesellschaftlicher Schwierigkeiten. Die auf den Einzelfall zugeschnittene heilpädagogisch-therapeutische Betreuung berücksichtigt in besonderer Weise die aktuelle Lebenswelt ("Szene“) der Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. So werden Jugendliche und junge Erwachsene erreicht, die z. B. durch erhöhten Drogenkonsum oder Aggressionen in ihrer Entwicklung und in ihrer Integration in die Gesellschaft gefährdet sind.
Die HpA bietet intensive Hilfestellungen für Familien an, die aufgrund innerer oder äußerer Bedingungen die Grundlagen einer angemessenen psychosozialen oder organisatorischen Versorgung der Jugendlichen nicht mehr selbst bewältigen können. Schwerpunkt ist auch hier der systemische Blickwinkel zur Stärkung der Kompetenzen sämtlicher Bezugspersonen und beteiligter Einrichtungen, um das Umfeld des Jugendlichen zu stabilisieren.
Außerdem unterstützen wir im Rahmen von Fachbegleitung laufende stationäre oder ambulante Maßnahmen der Jugendhilfe auf Grundlage des SGB XII (§§ 53/54).
Adressaten sind die Helfer der Jugendlichen und jungen Erwachsenen wie Erzieher, Lehrer, Betreuer, Einzelfallhelfer, aber auch Familienangehörige. Die Fachbegleitung findet direkt im sozialen Umfeld mit dem Jugendlichen statt.
Diese Fachbegleitung kann langfristig ein bestehendes Hilfesystem optimieren oder auch eingesetzt werden, um ein optimales Hilfesystem zu entwickeln Über- oder Unterforderung kann so erkannt und korrigiert werden.

Methoden
Die Wahl der Methoden berücksichtigt grundsätzlich die Individualität des Jugendlichen und seine Ressourcen. Die Betreuung erfolgt durch einen Bezugs- und einen Co-Betreuer: Betreuung durch 2 Mitarbeiter/innen (Bezugs- und Co-Betreuer/innen)